Mit 14 eine KI-Plattform bauen.

Stanislaus kam mit zwölf ins Colearning, um eine Drohne zu bauen. Weil das Geld für die Teile fehlte, verkaufte er zuerst KI-Chatbots an Firmen. Heute baut er die Chatbot-Plattform selbst. Sie heißt Teydra Lab, und die Salzburger Nachrichten haben ihn dazu porträtiert.

Das ist keine Geschichte über ein Wunderkind. Es ist eine Geschichte über einen Raum, in dem ein Jugendlicher an einem echten Projekt arbeiten darf, mit Menschen, die ihn ernst nehmen, und mit einem Problem, das er selbst gewählt hat. Die Drohne war der Anlass. Die Firma kam, weil der Anlass echt war.

Ein idealer Bildungstag pro Woche, samstags: eigenes Projekt mit echtem Mehrwert, gemeinsames Essen, Sport und Menschen, an denen man wachsen kann. Es gibt keinen Lehrplan, der vorgibt, was heute dran ist. Es gibt eine Frage, die jeder für sich beantwortet: Was baue ich, das jemand braucht?

Zweieinhalb Jahre Begleitung stecken in dieser Geschichte. Nicht als Unterricht, sondern als Fragen zur richtigen Zeit: Wer braucht das? Was kostet es dich? Woran merkst du, dass es funktioniert? Dieselben Fragen, die auch ein Unternehmen beantworten muss.

Die Freie Schule Salzburg baut genau diese Struktur in den Schulalltag ein: Projekte mit echtem Mehrwert, Mentoren statt Aufsicht, Meilensteine statt Noten. Colearning ist die Praxisgrundlage dafür. Was samstags mit einer Drohne begann, wird unter der Woche zur Regel.

Belegt

Porträt in den Salzburger Nachrichten, 19. August 2026, Text und Fotos: Hannah Kirchgasser. Video von Stanislaus direkt nach dem Interview, auf der Colearning-Seite. Teydra Lab in der Beta mit ersten Kunden. Salzburger Nachrichten, Wirtschaft, 19. August 2026. Colearning-Seite auf zukunftbilden.eu.

Diese Notiz wächst

2026-09-02: Abschnitt zur Freien Schule ergänzt. 2026-08-20: Gepflanzt nach dem SN-Porträt.

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