PaideiaBildung nach First Principles

Wir entwickeln deine Schule als Ganzes.

Pädagogisch, organisatorisch und wirtschaftlich.

Paideia klärt Prozesse, entwickelt Software für euren Schulalltag und trainiert Mentoren. Bei freien Schulen gehört die wirtschaftliche Tragfähigkeit dazu.

Momo FeichtingerMomo FeichtingerInitiator von Paideia. Er begleitet jede Partnerschule persönlich.
1Schule lebt es

Freie Schule Salzburg: Öffentlichkeitsrecht auf Dauer, 1. bis 9. Schulstufe, Schulstart mit Heureka im September 2026.

400+Lerneinheiten

in Heureka: Lesen, Schreiben, Mathematik, Deutsch, Englisch und Sachwissen, jede mit Erklärung, Übung und Mastery-Check.

22Kapitel Kernhandbuch

vom Morgenkreis über das Mentoren-Playbook bis zum Finanzmodell. Geschrieben für den Alltag, nicht für den Schrank.

6Reifestufen

vom Ankommenden bis zum Selbstführenden. Freiheit wächst mit Verlässlichkeit, nie mit Noten.

Wegweiser

Eine Schule als Ganzes. Drei Ebenen, eine Seite.

2

Organisatorisch

Prozesse, die tragen: Kernhandbuch in 22 Kapiteln, Mentoren-Playbook, Kaizen mit Prüfterminen, Software für den Alltag.

3

Wirtschaftlich

Pflichtbetrieb zuerst, dann Entwicklung: Betriebsmodell, Wasserfall und Konditionen, die die Schule schonen.

I · Bildung nach First Principles

Drei Fragen. Drei Grundannahmen. Drei Prinzipien.

First-Principles-Denken beginnt vor Stundenplan, Fächern, Noten und Rollen. Wir legen die Grundannahmen offen, prüfen sie im Schulalltag und leiten daraus die nächste Entscheidung ab.

  1. 01

    Ausgangsfrage

    Von wem nimmt ein Kind Führung und Rückmeldung an, und für wen strengt es sich an?

    GrundannahmeMenschen lernen tief, wenn sie sich sicher, gesehen und gefordert fühlen.

    Beziehung trägt.
  2. 02

    Ausgangsfrage

    Warum bleibt ein Mensch freiwillig an einer schwierigen Aufgabe?

    GrundannahmeAnstrengung hält, wenn Lernen einen Zweck, echte Adressaten und sichtbare Folgen hat.

    Sinn zieht.
  3. 03

    Ausgangsfrage

    Was wächst mit Wissen, Werkzeugen, Geld, Öffentlichkeit und KI?

    GrundannahmeJede neue Fähigkeit vergrößert den Handlungsspielraum und damit die Folgen des eigenen Handelns.

    Reifung bleibt.

Deine Schule kann einer der wertvollsten Orte im Leben eines Menschen werden.

  • EleutheriaFreiheit
  • AreteExzellenz
  • SophiaWeisheit
  • PhronesisUrteilskraft
  • EthosCharakter
  • PhiliaGemeinschaft

II · Der Dreiklang

Beziehung trägt. Sinn zieht. Reifung bleibt.

Beziehung schafft Sicherheit für Herausforderung. Sinn richtet Anstrengung auf echte Wirkung. Reifung führt die Macht, die aus wachsendem Können entsteht. Jede Stufe baut auf der vorherigen auf.

Ein Kind erklärt einem Mentor am Fenster etwas mit offenen Händen, eine Laterne steht zwischen ihnen.

01 Das Fundament · Philia

Wachstumsbeziehung

Ein Kind lernt zuerst von Menschen, denen es traut. Warm und anspruchsvoll zugleich: gesehen werden und am nächsten Schritt wachsen. Deshalb begrüßt ein Mentor jedes Kind am Morgen einzeln, mit Namen und Blick. Und jedes Kind hat jede Woche sein eigenes Gespräch, achtzehn plus zwei Minuten, die nur ihm gehören.

Woran wir es erkennen: Jedes Kind könnte sagen, diese Person kennt mich wirklich und fordert mich sinnvoll.

Beziehung vor Betrieb

Ein Kind zeigt einem Halbkreis von Zuhörern ein selbst gebautes Flugmodell.

02 Der Weg · Logos

Sinnvolles Schaffen

Lernen wird tief, wenn es bedeutsam ist: echte Vorhaben, echte Werke, echte Adressaten, echtes Feedback. Jedes Kind arbeitet an seinem wichtigen Projekt. Die Mastery-Arbeit sichert das Können, das Projekt zeigt, wofür das Können da ist. Bei jeder Aufgabe fragen wir: Für wen zählt das?

Woran wir es erkennen: Werke verlassen die Schule und finden ein Publikum, das mehr ist als eine Note.

Sinn vor System

Ein junger Mensch steht am Steuerrad eines Segelboots auf einem Bergsee, ein Erwachsener sitzt entspannt im Heck.

03 Das Ziel · Sophia

Weisheit und Macht

Bildung gibt Macht. Wissen, Geld, Werkzeuge, Öffentlichkeit und KI vergrößern den Handlungsspielraum. Weisheit bedenkt die Folgen. Wertschätzung hält den Wert anderer Menschen, ihrer Arbeit und der gemeinsamen Welt im Blick. Deshalb wächst der Zugang zu mächtigen Werkzeugen mit gezeigter Verantwortung.

Woran wir es erkennen: Ein Kind kann erklären, wem sein Vorhaben nützt, welche Folgen es haben kann und wie es die übernommene Freiheit verantwortet.

Mehr Macht braucht mehr Reife

Erwachsene verbinden hohe Wärme mit hoher Erwartung. Zugehörigkeit, Stimme, Pausen und Bewegung gelten von Anfang an. Reifestufen regeln zusätzliche Freiheit und den Zugang zu risikobehafteten Werkzeugen.

III · Ein Tag, wie ihn die erste Schule lebt

Ein Beispiel, kein Rezept. Eure Schule baut ihren eigenen Rhythmus.

So sieht ein Kerntag an der Freien Schule Salzburg aus, Schulzeit von 08:00 bis 13:30. Paideia schreibt keinen Stundenplan vor. Jeder Baustein lässt sich in bestehende Stunden, Nachmittage oder Lernzeiten einbauen, und der Dreiklang trägt in jeder Form.

  1. Stuhlkreis in einem hellen Raum, eine Kerze in der Mitte.

    08:30

    Morgenkreis

    Dreißig Minuten, Stuhlkreis, Redestab. Jedes Kind wird gesehen, alle wissen, was heute läuft. Eine Viele-Wege-Frage öffnet das Denken, die Dankbarkeitsrunde übt Würdigen, Morgensport oder Morgenatmung weckt den Körper.

  2. Ein Kind arbeitet am Fensterplatz mit Heft und Tablet, ein Mentor hilft im Hintergrund.

    09:00

    AHA-Zeit

    Anschauen und Ausprobieren, Herausfinden und Hinterfragen, Anwenden und Aha erleben. Jedes Kind lernt in Heureka im eigenen Tempo bis zur Mastery. Mentoren erklären, modellieren, diagnostizieren und coachen vor Ort.

  3. Zwei Kinder bauen an einer Werkbank ein Vogelhaus und einen Drachen.

    11:00

    Projektzeit

    Das wichtige Projekt jedes Kindes: vom Keim über den Sieben-Tage-Test und Etappen bis zur Expo mit echtem Publikum. Hier zeigt sich, wofür das Können aus der AHA-Zeit da ist.

  4. Kinder und ein Erwachsener sitzen im Halbkreis am Boden, ein Kind hält einen Stein und spricht.

    13:00

    Tagesreflexion

    Stars and Wishes in der Mentorengruppe: Was war heute gut, was wünsche ich mir, was habe ich zugesagt. Eingehaltene Zusagen werden zu Reifepunkten, eins bis fünf je Tag.

  5. Ein Erwachsener und ein Kind sitzen am Fenster über einem gemeinsamen Blatt.

    Montag

    Einzelgespräch

    Achtzehn plus zwei Minuten für jedes Kind, jede Woche. Woran arbeitest du, was freut dich, wo liegt dein nächster Schritt. Dokumentiert über den Gesprächsassistenten in Heureka, parallel läuft die SOLE-Session mit einer großen Frage.

  6. Kinder besuchen einen Handwerker in seiner Werkstatt, im Fenster eine Altstadt mit Festung.

    Freitag

    Praxistag

    Die Schule geht in die Welt oder die Welt kommt in die Schule: Firma, Werkstatt, Experiment, Kochen, ein Experte zu Besuch. Die Wirklichkeit prüft strenger als jede Klausur.

Die Regelwoche der ersten Schule
MontagMentoring- und PlanungstagMorgenkreis mit Wochenausblick, Einzelgespräche mit jedem Kind, SOLE-Session, Team Meeting nach Schulschluss
Dienstag bis DonnerstagKerntageAHA-Zeit am Vormittag, danach Sport, Club-Zeit oder Projektzeit und Expo-Produktion
FreitagPraxistagExkursion, Firma, Experiment, Kochen, Experten: mit der echten Welt in Kontakt treten

Andocken an jeden Schultyp

Paideia passt sich der Schule an. Die Schule bleibt, wie sie ist.

Heureka, Prozesse und Qualität sind Bausteine. Jeder funktioniert allein, zusammen ergeben sie Paideia. Was an eurer Schule schon trägt, bleibt. Was fehlt, docken wir an.

  • Heurekadie Lernplattform
  • ProzesseKernhandbuch, Playbook, Onboarding
  • QualitätKaizen, Prüfrhythmen, Qualitätslog
  • RhythmenMorgenkreis, AHA-Zeit, Einzelgespräch
  • ReifestufenFreiheit, die mit Verlässlichkeit wächst

Regelschule

Volksschule, Mittelschule, AHS

Heureka in Übungs-, Förder- und Freiarbeitsstunden, Einzelgespräche im Rhythmus des Klassenvorstands, Reifestufen als Klassenkultur. Lehrplan, Stundentafel und Zeugnisse bleiben, wie sie sind.

Freie und private Schulen

eigener Träger, eigene Kultur

Das ganze System oder einzelne Bausteine, vom Morgenkreis bis zum Kaizen-Rhythmus, übersetzt auf Räume, Team und Träger. Die Freie Schule Salzburg ist der erste Fall.

Reformpädagogische Schulen

Montessori, Waldorf, Jenaplan, Freinet

Heureka als Mastery-Spur für Lesen, Schreiben und Mathematik, Prozesse und Qualitätslog neben der eigenen Pädagogik. Die Methode bleibt die eure, sichtbar wird, was sie trägt.

Ganztag und Nachmittag

Hort, Betreuung, Lernzeit

AHA-Zeit als geschütztes Lernfenster am Nachmittag, Projektweg für die freie Zeit, Wochenblick für Eltern, Mentoren-Playbook für das Betreuungsteam.

Lerngruppen und häuslicher Unterricht

Externisten, Matura-Vorbereitung

Heureka als Kern mit Matura-Kompass und Kompetenz-Landkarte, Einzelgespräche und Reifestufen für die Erwachsenen, Portfolio und Berichte als Nachweis.

IV · Heureka, die Lernplattform

Heureka gibt den Erwachsenen Zeit zurück und den Kindern ihren nächsten Schritt.

Unsere eigene Mastery-Lernplattform, gebaut für den Schulalltag. Ein Kind sieht genau einen nächsten Schritt. Ein Mentor sieht, wer ihn jetzt braucht. Eltern sehen, was zählt. Die Leitung sieht, ob die Schule trägt. Software ersetzt hier keine Beziehung, sie ersetzt das Drumherum, das Beziehung sonst auffrisst.

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Heureka Schüleransicht: Dein Weg heute mit drei Wegpunkten auf einer gemalten Landkarte.

Was Heureka kann

  • Mastery-GateWeiter geht es ab 90 Prozent Sicherheit, sonst in den Lücken-Pfad. Mastery schlägt Tempo.
  • HilfeleiterSieben Stufen von einem Hinweis bis zur Erklärung durch den Mentor. Hilfe ist Teil des Lernens.
  • Vorlesen überallJede Seite, jede Aufgabe, jede Erklärung. Bild- und Vorlesemodus schon vor der Leseschwelle.
  • Handschrift am PapierGeschrieben wird mit der Hand. Ein Foto bringt strukturiertes Feedback zum Blatt.
  • ProjektwegKeim, Sieben-Tage-Test, Etappen, Expo, Portfolio. Vom Mentor bestätigt, vom Kind geführt.
  • ReifestufenSechs Stufen, Meilensteine statt Kriterien, nie an Lernfortschritt gekoppelt, keine Ranglisten.
  • KI als DialogSokratische Fragen statt fertiger Antworten, gestuft nach Reife, protokolliert für den Mentor.
  • WochenrückblickFür Familien, sonntags, als Opt-in. Nur das, was Eltern wirklich brauchen.
  • Matura-KompassEchte Zentralmatura-Aufgaben in Mathematik, Deutsch und Englisch, freigeschaltet mit Begründung.
  • Feedback unten rechtsSprechen, schreiben oder den Bildschirm markieren. Sichtung meist innerhalb von 48 Stunden.
  • CharakterstudioEine Figur, die dem Kind gehört. Ohne Kaufvorteil, ohne Verlustmechanik, ohne Rangliste.
  • Auf jedem GerätInstallierbar als App für Kinder, Mentoren, Eltern und Leitung. Läuft auch in der kabelgebundenen Schule.

V · Sechs Reifestufen

Freiheit wächst mit Verlässlichkeit. Nie mit Noten.

Das Reifegrade-System macht wachsende Selbstführung sichtbar. Es beschreibt beobachtete Verlässlichkeit, Rücksicht und den Umgang mit Verantwortung. Auf Stufe null steht jedes Kind ab dem ersten Tag, ohne etwas dafür tun zu müssen. Meilensteine sind Zeichen, dass sich ein Gespräch lohnt. Und zu jeder Stufe gehört ein echter Gegenstand, der überreicht wird.

  1. Kerze0

    Ankommender

    Xenia · Gastfreundschaft

    Du bist da, und du gehörst dazu. Dafür musst du nichts tun und nichts vorzeigen.

  2. Laterne1

    Gefährte

    Philia · Gemeinschaft

    Du findest dich in die Gemeinschaft und ihre Regeln ein und bewegst dich frei in einem begleiteten Rahmen.

  3. Anker2

    Verlässlicher

    Ethos · Charakter

    Du hältst deine eigenen Zusagen ein und arbeitest, ohne dass jemand daneben sitzt.

  4. Schreibfeder3

    Gestalter

    Arete · Exzellenz

    Du steuerst deine Projektzeit selbst und gehst verantwortlich mit Werkzeugen um.

  5. Kompass4

    Mitverantwortlicher

    Phronesis · Urteilskraft

    Du übernimmst freiwillig Mitverantwortung für andere oder für einen Raum.

  6. Steuerrad5

    Selbstführender

    Eleutheria · Freiheit

    Du entscheidest weitgehend selbst und trägst die Kultur der Schule mit.

Reifepunkte entstehen aus eingehaltenen Zusagen, eins bis fünf je Tag. Grundlegende Autonomie, Zugehörigkeit, Pausen, Bewegung und Stimme werden nie über Stufen verdient.

Der Leitsatz

Paideia ist Bildung, getragen von Beziehung, gezogen von Sinn, gerichtet auf die Reifung des ganzen Menschen.

Damit junge Menschen in einer Welt voller mächtiger Werkzeuge zutiefst menschlich, urteilsfähig und wirksam werden.

VI · Prozesse und Strategien

Eine Schule braucht mehr als eine gute Idee. Sie braucht Prozesse, die tragen.

Alles, was Paideia an einer Schule aufbaut, ist aufgeschrieben, geprüft und wiederholbar. Der Weg beginnt beim Pflichtbetrieb, führt über Rollen und Rhythmen zur Plattform und erst dann zum Wachstum.

Ein Bauplan einer Schule auf einem Zeichentisch mit Messingwerkzeugen.
  1. 01

    Diagnose

    Was ist wirklich instabil: Leitung, Finanzen, Elternvertrauen, Aufnahme, Team, Räume, Angebot oder Kommunikation?

  2. 02

    Pflichtbetrieb sichern

    Personal, Räume, Verwaltung, Versicherungen, Behördenpflichten und Mindestpuffer kommen zuerst.

  3. 03

    Rollen und Team klären

    Schulleitung, Vorstand, Mentoren, Stellvertretung, Aufnahme und Elternkommunikation bekommen klare Zuständigkeiten.

  4. 04

    Paideia-Kern einführen

    Einzelgespräche, Reifestufen, Projektweg, Morgenkreis und AHA-Zeit werden auf euren Stundenplan übersetzt: als eigene Fenster oder innerhalb bestehender Stunden.

  5. 05

    Heureka andocken

    Lernstände, Vorbereitung, Beobachtungen, Portfolios und Berichte laufen stufenweise über die Plattform.

  6. 06

    Wachstum verantworten

    Erst wenn Betrieb und Qualität tragen, werden Infoabende, Aufnahme, Sichtbarkeit und Größe erhöht.

Das Kernhandbuch

22 Kapitel, geschrieben für den Alltag.

Vom Morgenkreis als abspielbares Skript über das Wenn-dann-Playbook bis zum Finanzmodell. Jede Partnerschule bekommt das Handbuch übersetzt auf ihre Menschen, Räume und Regeln. Es lebt: monatlich kommt Neues hinein, quartalsweise fliegt raus, was nicht mehr dient.

  1. 01Identität, Name und Logo
  2. 02Das pädagogische Fundament, praktisch übersetzt
  3. 03Tagesablauf und Wochenrhythmus
  4. 04Der Morgenkreis als abspielbares Skript
  5. 05Das Kernlernmodell: Lesen, Schreiben, Mastery-Mathematik
  6. 06Fächer, Meta-Fähigkeiten und das wichtige Projekt
  7. 07Das Reifegrade-System
  8. 08Das Wenn-dann-Playbook für Mentoren
  9. 09Selbst-Commitments statt Hausaufgaben
  10. 10Eltern-FAQ
  11. 11Infoabend-Skript
  12. 12Wachstum von 19 auf 50 Kinder
  13. 13Onboarding und Offboarding
  14. 14Software- und Plattform-Roadmap
  15. 15Finanzmodell
  16. 16Red Team und First-Principles-Fragen
  17. 17Wissenschaftliche First-Principles-Prüfung
  18. 18Lücken, Entscheidungen, Betriebssystem
  19. 19Meeting-Fragebogen für Entscheidungen
  20. 20Kaizen: die Schule, die nie fertig ist
  21. 21SOLE-Playbook und Fragenbank
  22. 22Geräte und Werkstatt

Kaizen mit Verfassungsrang

Die Schule, die nie fertig ist.

Monatlich30 MinutenLern-EingangEine neue Erkenntnis wird vorgestellt und gegen Ziel und Axiome geprüft.
Quartalsweise90 MinutenAxiom-RückschauWas dient noch, was dient nicht mehr, welche Beobachtung fehlt. Die letzten 15 Minuten sind Abschaffungsrunde.
Jährlich2 bis 3 StundenRed TeamDas Team greift die eigenen Annahmen an und sucht gezielt nach Gegenbelegen, Nebenwirkungen und blinden Flecken.

Jede beschlossene Änderung hat vier Felder: Beobachtung, Entscheidung, Verantwortlicher, Prüftermin. Ohne Prüftermin wird eine Änderung zur Gewohnheit, bevor klar ist, ob sie trägt.

Aus dem Mentoren-Playbook

Wenn ein Kind die Mastery-Arbeit verweigert

Sofort
Nicht in den Machtkampf gehen. Zuerst fragen: Was genau ist gerade zu schwer oder zu langweilig? Verweigerung ist fast immer Überforderung, Unterforderung oder fehlender Sinn.
Mittelfristig
Das Level prüfen. Einen echten Zweck sichtbar machen und Mastery mit dem Vorhaben des Kindes verbinden. Verständnis darf durch Worte, Wahl, Geste, Zeichnung oder einen kleinen begleiteten Versuch gezeigt werden.
Vermeide
Drohen, Belohnen, öffentliches Bloßstellen, mündliche Eintrittsprüfungen.
Prinzip
Echt und Eigen: Sinn vor System, Reifung vor reinem Output.

Jeder Eintrag folgt derselben Logik. Der Mentor ist Spielleiter, nicht Held: Er löst nicht für das Kind, er macht lösbar.

Die zwölf Axiome

Wenn eine Entscheidung unklar ist, prüfen wir sie gegen diese Sätze.

  1. 01Kinder wachsen in Beziehung.

    Sicherheit, Vertrauen und echte Kenntnis des Kindes sind kein Zusatz zur Bildung, sondern ihre Bedingung.

  2. 02Kompetenz braucht klare Instruktion und Übung.

    Beziehung öffnet Lernen, aber Können entsteht durch Modell, Übung, Feedback, Wiederholung und Anwendung.

  3. 03Lernen wird stark, wenn es Sinn und Wert schafft.

    Ein Kind übt tiefer, wenn es weiß, wofür es etwas lernt und für wen es zählt.

  4. 04Mastery schlägt Tempo.

    Weitergehen nach Kalender erzeugt Lücken. Weitergehen nach stabiler Beherrschung erzeugt Können.

  5. 05Selbstwirksamkeit ist wichtiger als einzelner Stoff.

    Das Kind soll lernen: Ich kann lernen, was ich lernen will. Ich kann Ideen in die Welt bringen.

  6. 06Autonomie, Kompetenz und Verbundenheit gehören zusammen.

    Alle drei sind Grundbedürfnisse. Grundlegende Mitsprache ist keine Belohnung für Gehorsam.

  7. 07Das eigene Wort formt Reife.

    Gehaltenes Wort baut Vertrauen auf, gebrochenes Wort hat Folgen und kann wiedergutgemacht werden.

  8. 08Verantwortung braucht passende Freiheit.

    Risikobehaftete Freiheiten werden einzeln geprüft, eingeübt und befristet erprobt. Zugehörigkeit, Pausen, Bewegung und Stimme stehen jedem Kind zu.

  9. 09Macht braucht Weisheit.

    Werkzeuge, Wissen, KI, Geld, Bühne und Einfluss werden erst gut, wenn Urteilskraft und Charakter mitwachsen.

  10. 10Dokumentation dient Klarheit, nicht Kontrolle.

    Wir dokumentieren, damit Wachstum sichtbar wird und Jahresberichte aus gelebtem Alltag entstehen.

  11. 11Wissen prüfen können ist Teil von Wissen.

    Ein Kind besitzt sein Bild der Welt erst, wenn es sagen kann, woran es merken würde, dass es falsch liegt.

  12. 12Die Schule ist ein Übungsfeld echter Welt.

    Fehler, Scheitern, Konflikte, Zusagen und Projekte sind kein Störfall des Lernens, sie sind der Lernstoff.

VII · Werkzeuge

Drei Werkzeuge, um heute schon anzufangen.

Alles läuft in eurem Browser. Nichts wird gespeichert oder gesendet, außer ihr entscheidet euch dafür.

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Werkzeug 1

Schul-Check: Wo steht eure Schule?

Zwölf Aussagen, drei Antworten. Der Check bleibt in diesem Browser. Ihr könnt ihn ausdrücklich in eure Anfrage übernehmen. Gesendet wird er erst mit dem Formular.

Beziehung

Jedes Kind hat jede Woche ein eigenes Gespräch mit seinem Mentor.

Jeder Mentor kann zu jedem Kind aus dem Stand drei konkrete Dinge sagen.

Kinder kommen mit Problemen zu uns, bevor sie eskalieren.

Sinn

Jedes Kind arbeitet an einem Projekt mit echtem Adressaten.

Werke verlassen die Schule und finden ein Publikum.

Wir können bei jeder Aufgabe sagen, für wen sie zählt.

Reifung

Freiheiten wachsen mit Verlässlichkeit, nicht mit Alter oder Noten.

Zusagen der Kinder haben Gewicht und werden nachgehalten.

Kinder erstellen mit Begleitung ihre eigenen Lernpläne.

Betrieb

Pflichtbetrieb, Rollen und Vertretung sind schriftlich geklärt.

Lernstände sind für Mentoren und Eltern ohne Nachfragen sichtbar.

Wir haben feste Termine, an denen wir Bestehendes abschaffen dürfen.

Beziehung0/6
Sinn0/6
Reifung0/6
Betrieb0/6

0 von 24 Punkten · 0/12 beantwortet

Beantworte alle zwölf Aussagen, dann zeigt der Check, wo ein Gespräch anfängt.

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Werkzeug 2

Lücken-Rechner: Kalender oder Mastery?

Jede Lerneinheit baut auf der vorigen auf. Wer nach Kalender weitergeht, trägt den unsicheren Rest in die nächste Einheit. Ein vereinfachtes Modell, keine Messung, aber es zeigt die Richtung.

Kalender-Weg

60 offene Lücken nach 4 Jahren

Mastery-Weg mit Lücken-Pfad

0 offene Lücken, dafür etwa 40 zusätzliche Übungsrunden

Heureka geht ab 90 Prozent Sicherheit weiter. Ein Kind, das früher fertig ist, bekommt die nächste Einheit. Ein Kind, das länger braucht, bekommt Zeit und den Lücken-Pfad.

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Werkzeug 3

Partnerschafts-Rechner: Was kostet Paideia eure Schule?

Das Honorar folgt den Einnahmen je Kind, rund zehn Prozent netto, und wird erst fällig, wenn der Pflichtbetrieb gedeckt ist. Richtwerte, keine Angebotszahlen.

Je Kind und Monat

60

Schule gesamt im Monat

1.800

Im Jahr

21.600

Spätere Lizenz ab Jahr drei

450im Monat, etwa 15 Euro je Kind

Alle Beträge netto. Dafür bekommt die Schule Diagnose, Betriebsmodell, Mentorenaufbau, Kernhandbuch, Heureka, Sichtbarkeit und Momo persönlich.

VIII · Downloads

Zum Ausdrucken, Aufhängen und Weitergeben.

Alles frei nutzbar für Schulen, Teams und Eltern. Nennt die Quelle, dann ist es gut.

Kinder der Freien Schule Salzburg im Kreis im WaldMorgenkreis in der Freien Schule Salzburg

IX · Die erste Paideia-Schule

Freie Schule Salzburg lebt es zuerst.

Sie bleibt Freie Schule Salzburg, der Verein Kreativwerkstatt bleibt Träger. Paideia ist die Entwicklungsschicht dahinter: Kernhandbuch, Rhythmen, Reifestufen, Heureka und die persönliche Begleitung der Leitung. Was dort im Alltag trägt, wird dokumentiert und für weitere Schulen verallgemeinert.

Öffentlichkeitsrecht
auf Dauer, staatlich anerkannte Zeugnisse
Schulstufen
1 bis 9, drei Stufen: Primaria 1, Primaria 2, Sekundaria
Träger
Verein Kreativwerkstatt Salzburg, gemeinnützig
Ort
Stadt Salzburg
Schulstart mit Paideia
September 2026, Heureka als Lernplattform

X · Die Partnerschaft

Die Schule bleibt die Schule. Paideia ist die Entwicklungsschicht darüber.

Eine Paideia-Schule behält Namen, Träger, Kultur, Lehrplan und rechtlichen Status, ob Regelschule, freie Schule, reformpädagogisch oder Lerngruppe. Dazu kommen System, Software, Mentorenstandard und eine Person, die Verantwortung mitträgt.

Diagnose und Betriebsmodell

Wir prüfen, was den Betrieb wirklich gefährdet, und bauen den Wasserfall: Pflichtbetrieb zuerst, Entwicklung danach.

Mentorenaufbau

Lehrkräfte werden zu Paideia-Mentoren: Einzelgespräche, Projektbegleitung, Feedback, Konfliktlogik, Dokumentation, Elternkommunikation. Mit 30-60-90-Onboarding.

Kernhandbuch und Rhythmen

Die 22 Kapitel werden auf euren Schultyp übersetzt: Lehrplan, Stundentafel und Zeugnisse bleiben, Einzelgespräche, Reifestufen, Projektweg und Kaizen kommen dazu.

Heureka

Die Lernplattform mit eigenem Schulmandanten, Datenschutzpaket, Onboarding für Kinder, Mentoren, Eltern und Leitung.

Sichtbarkeit

Infoabend-Skript, Elternkommunikation, Website-Logik und Aufnahmeprozess, damit die Schule erklärbar wird.

Momo persönlich

Der Initiator von Paideia begleitet Leitung und Vorstand direkt, mit fester Nummer und festem Rhythmus.

Konditionen, schulschonend gebaut

Pflichtbetrieb zuerst

Personal vor Ort, Räume, Versicherungen, Material, Verwaltung, Vereins- und Behördenpflichten, IT, Website und Mindestpuffer werden gedeckt, bevor Entwicklung und Honorar folgen.

Paideia-Honorar

Rund zehn Prozent der laufenden Einnahmen je Kind, netto. Bei 600 Euro Schulgeld sind das als Richtwert 60 Euro netto je Kind, bei 410 bis 450 Euro Schulgeld 41 bis 45 Euro.

Liefergarantie

In den ersten sechs Monaten sind Prozesse dokumentiert, Heureka im Einsatz, Mentoren-Trainings gestartet und Sichtbarkeit über Paideia aufgebaut. Sonst gilt die Garantie.

Bindung und Lizenz

Zwei Jahre Mindestlaufzeit. Danach bleiben Daten und Kernprozesse exportierbar. Software und Zeichen können als Richtwert für etwa 15 Euro je Kind weiterlaufen, ein Viertel des ursprünglichen Honorars.

Konditionen hängen von Ausgangslage, Größe, Risiko und Softwareumfang ab. Der Preis folgt der Ausgangslage, nie umgekehrt.

Wann Paideia passt

Elternfragen treiben den Alltag

Paideia baut die Antwortarchitektur: Was gilt, wer entscheidet, wann wird kommuniziert, wie werden Einwände dokumentiert.

Pädagogik ist stark, Betrieb fragil

Paideia trennt Pflichtbetrieb, Entwicklung, Qualität und Wachstum, damit die Schule am Organisatorischen wächst.

Neue Leitung oder neues Team

Rollenklärung, Suchprofil, Mentorenlogik, Onboarding, Teamrhythmus und Entscheidungswege liegen fertig vor.

Zukunftskompetenzen sollen real werden

Lesen, Schreiben, Mathematik, Projekte, KI, Reflexion und Verantwortung werden zu wiederholbaren Schulpraktiken.

Häufige Fragen von Schulerhaltern

Was Vorstände und Leitungen uns zuerst fragen.

Müssen wir Heureka nehmen, um mit Paideia zu arbeiten?

Nein. Heureka, Prozesse und Qualität sind Bausteine, jeder funktioniert allein. Heureka ist der stärkste Hebel für Lesen, Schreiben und Mathematik. Einzelgespräche, Reifestufen, Kernhandbuch und Kaizen tragen auch ohne Plattform.

Was ändert sich an Lehrplan, Stundentafel und Zeugnissen?

Nichts. Paideia dockt an das an, was gilt: Lehrplan, Stundentafel, Zeugnisse, Träger und rechtlicher Status bleiben. Dazu kommen Rhythmen, Rollen, Software und ein Prüfrhythmus für Qualität.

Was kostet Paideia eine Schule?

Rund zehn Prozent der laufenden Einnahmen je Kind, netto, und erst, wenn der Pflichtbetrieb gedeckt ist. Bei 600 Euro Schulgeld sind das als Richtwert 60 Euro je Kind. Ab dem dritten Jahr kann eine reduzierte Lizenz für Software und Zeichen folgen, etwa 15 Euro je Kind.

Wie schnell ist Paideia im Alltag angekommen?

In den ersten sechs Monaten sind Prozesse dokumentiert, Heureka im Einsatz, Mentoren-Trainings gestartet und Sichtbarkeit aufgebaut. Dafür gibt es eine Liefergarantie. Die Partnerschaft läuft mindestens zwei Jahre, weil Kultur Zeit braucht.

Wie geht Heureka mit den Daten unserer Kinder um?

Die Daten liegen in der EU, der Zugriff aus dem Browser auf die Datenbank ist vollständig gesperrt. In der Anmeldung steht kein Kindername, an die KI geht nur der Rufname. Es gibt keine Ranglisten und keine Screenshots von Kindern. Mit der Schule wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen, mit dem KI-Anbieter ist ein DPA unterzeichnet.

Für welche Schulen passt Paideia?

Für Regelschulen, freie und private Schulen, reformpädagogische Schulen, Ganztag und Nachmittag, Lerngruppen und häuslichen Unterricht. Voraussetzung ist eine Leitung, die Wahrheit und Wachstum gleichzeitig will.

Wer begleitet uns persönlich?

Momo Feichtinger, Initiator von Paideia, mit fester Nummer und festem Rhythmus für Leitung und Vorstand. Mentoren bekommen ein 30-60-90-Onboarding, Rückmeldungen aus Heureka werden meist innerhalb von 48 Stunden gesichtet.

Denken lernen.
Mensch werden.

Pädagogisch. Organisatorisch. Wirtschaftlich.

XI · Das Gespräch

Wenn eure Schule Paideia tragen soll, beginnt es mit einer ehrlichen Diagnose.

Für Schulerhalter, Vorstände, Leitungen und Gründungsteams. Schickt uns die Lage, wir lesen sie persönlich und sagen, ob und wie Paideia passt.

Momo Feichtinger
Momo FeichtingerInitiator von Paideia, Gründer ZukunftBilden GmbH+43 681 81655313paideia@zukunftbilden.eu

Dieses Formular ist noch nicht bereit. Schreib uns direkt: paideia@zukunftbilden.eu

Anfrage der Schule

Wir nehmen nur Schulen an, bei denen Paideia wirklich Sinn ergibt. Wenn es zu früh ist, sagen wir das und empfehlen den passenderen nächsten Schritt.

Im ZukunftBilden-System

Paideia gehört den Schulen. Alles andere hängt daran.

Freie Schule Salzburg

Die erste Paideia-Schule: Räume, Team, Aufnahme, Kosten und der Auftakt-Ring zum Erleben.

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Was sollte Schule heute leisten?

Eine Notiz aus Momos Garten des Denkens, mit Belegen und Nachbarn.

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Wie aus einer Idee eine Schule wird

Der Weg von der ersten Frage bis zum Schulstart, als Notiz zum Weiterdenken.

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World Modeling

Das Denkprinzip hinter Paideia: Annahmen sichtbar machen, prüfen, besser bauen.

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Colearning

Der ideale Bildungstag pro Woche für unternehmerische Jugendliche, jeden Samstag in Salzburg.

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Dragon Dynamics

Soziales und emotionales Lernen mit Tabletop-Rollenspielen, gratis Probe-Session jeden ersten Sonntag.

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Direkter Draht

Schreib uns. Oder ruf einfach an.

Momo & Assistentin lesen und heben ab - wir melden uns persönlich.